Kampfsportschule KAYO e.V. Hannover   

Sicherheit / Selbstschutz / Selbstvertrauen

Survival Regio Seminar 2013


Erfolgreiches Survival Seminar in Bertingen

 

Trotz der kurzfristigen Veröffentlichung der Ausschreibung, für die wir uns nochmal entschuldigen müssen, haben sich insgesamt 12 interessierte Teilnehmer gefunden, die sich den Herausforderungen des zweitägigen Lehrgangs in Bertingen (Sachsen Anhalt) und Umgebung gestellt haben.

 

Nachdem alle Teilnehmer angekommen waren und Ihre Zelte in dem Lager aufgeschlagen hatten, gab es eine kurze Einweisung in die Teilmodule der bevorstehenden zwei Tage und erste Hinweise auf die Aufgaben, die einen erwarteten.
Den Start machte Patrick Konitzer aus Berlin. Er wies die Teilnehmer sehr anschaulich in die Kunst der Knoten ein. Dabei wurden nicht nur die Feinheiten und Handgriffe der einzelnen Knoten, sondern auch deren jeweilige Funktionalität ausführlich erläutert.
Nach einer kurzen Übungsphase hieß es auch schon: „Rucksack packen und Marsch bereit machen“. In zwei Gruppen sollten die Teilnehmer nun eine Strecke von ca.12 km hinter sich bringen, indem sie sich jeweils an einer Karte orientierten, in denen pro Strecke sieben Kontrollpunkte angelaufen werden mussten.
Hierbei war Teamarbeit gefragt, da man bei den Strecken nicht drum herum kam sich in der Gruppe zu beratschlagen, welcher Weg der richtige bzw. sinnvollste ist.
Außerdem wurde bereits vor dem Marsch darauf hingewiesen, dass eine spätere Aufgabe darin bestehen würde, ein Feuer ohne Feuerzeug oder ähnlichen Hilfsmitteln zu entfachen. Der Weg musste also auch dazu genutzt werden Utensilien zu sammeln, die ein anfachen des Feuers ermöglichen, bzw. erleichtern.
Ein Meilenstein der Strecke war ein See, an dem es an den Teilnehmern war zu überlegen, wie das Gepäck trocken an das andere Ufer gebracht werden kann. Hierbei zeigte Torben Piwarz eindrucksvoll einige interessante und zum Teil auch überraschend einfache und schnelle Möglichkeiten, eben dieses Problem zu lösen.
Auf der gesamten Strecke teilten die Kursleiter Kurt Steube und Torben Piwarz ihre zahlreichen Erfahrungen mit den Teilnehmern. Diese beinhalteten Themen wie z.B. Orientierung im Gelände, Umgehung eines Hindernisses, Holzeigenschaften, möglicher Zunder, Bauen und Anlegen einer Unterkunft, Bestimmung der Himmelsrichtung auch ohne Kompass, transportieren eines Feuers mit Hilfe eines Baumpilzes und Vieles mehr.
Nach der Ankunft im Lager wurden mehrere Feuerarten und ihre Funktionen erklärt, so dass die Teilnehmer dann im Anschluss die gewonnenen Kenntnisse sowie die aus dem Wald mitgebrachten Utensilien nutzen konnten um ein Feuer zu entfachen.
Hierbei kamen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Bei dieser Aufgabe ist wohl jedem Teilnehmer deutlich geworden wie anstrengend es sein kann ein Feuer ohne modernster Hilfsmittel an zu bekommen.
Nachdem das Feuer entfacht war wurde in gemütlicher Runde gegrillt und weitere Erfahrungen ausgetauscht, bis die vom Marsch ermüdeten Körper in die Zelte fielen. 
Am nächsten Morgen erklärte Torben Piwarz wie man aus einem Seil eine so genannten „Monkey Fist“(Affen Faust) Baut, die als Selbstverteidigungswaffe dienen kann.

Anschließend fanden die freiwilligen Prüfungen für die 25, 50 und 100 „N“ Graduierungen statt. An dieser Stelle nochmal Herzlichen Glückwunsch zu den Bestandenen Prüfungen.

Zu guter Letzt zeigte Kurt Steube noch einige Selbstverteidigungstechniken mit der Affen Faust, bevor die Teilnehmer wieder Ihren Weg in die Zivilisation antraten.

Insgesamt ist zu sagen das es ein gelungenes, interessantes, und äußerst lehrreiches Wochenende war und sehr viel Spaß gemacht hat.!!

Einen Herzlichen Dank an die Organisatoren, Lehrgangsleiter, Prüfer und auch an die Teilnehmer.

Wir freuen uns auf noch viele kommende Lehrgänge!!!

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